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Marc Oliver Schulze
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Marc Oliver Schulze

Marc Oliver Schulze kam in Salzburg zur Welt. Über Würzburg landete er in München, wo er Grundschule und Gymnasium bis zur 10. Klasse besuchte. 1990 zog es ihn ins Ausland, in die USA nahe Detroit. Dort besuchte er ein Jahr die High-School, kehrte dann zurück nach München und machte 1994 sein Abitur.
Nachdem er schon als Kind synchronisiert hatte, Hauptrollen in "Brennendes Geheimnis", "Paris -Texas" oder "Joey",  und auch gedreht hatte, "A Question of Choice", "Der Fahnder", wendete er sich nun dem Theater zu. Im "Bel Etage", einem Travestietheater in München-Schwabing spielte er den Frank n'Furter in der "Rocky Horror Show".
Nach Ausflügen in eine KFZ-Mechanikerlehre und ein Dramaturgie-Studium kam eine Fernsehrolle gleich für zwei Jahre in der  ARD - Familienserie "Aus heiterem Himmel".
Erst danach folgte seine Schauspielausbildung an der Otto-Falckenberg-Schule in München.

2000 wurde Marc Oliver Schulze von Intendant Dieter Dorn für Theresia Walsers Stück "So wild ist es in unseren Wäldern schon lange nicht mehr" engagiert. Es folgte ein fester Vertrag erst an den Münchner Kammerspielen, dann an das Bayerische Staatsschauspiel München. Dort spielte er nach zwei Produktionen im Haus der Kunst seine ersten großen Rolle in "Rodogune" bei Elmar Goerden und in "Philoktet" bei Florian Boesch.

2002 erhielt er den Bayerischen Kunstförderpreis für Darstellende Kunst.

Er spielte den Ferdinand in Schillers "Kabale und Liebe", den Leutnant in Dieter Dorns Inszenierung von Genets "Die Wände", Eilif in Brechts "Mutter Courage" und Cleante in Molieres "Der eingebildete Kranke".

Bis zum Sommer 2009 war er am Schauspielhaus Bochum bei Elmar Goerden engagiert und spielte dort mit großem Erfolg u.a. den Brick in Williams "Die Katze auf dem heißen Blechdach", A in "Pool"(no Water), den Doktor in "Der Ignorant und der Wahnsinnige" und Orin in O'Neills Drama "Trauer muß Elektra tragen."

Seit Beginn der Spielzeit 2009/10 ist er Mitglied im Ensemble des Schauspiels Frankfurt. Er ist dort zu sehen in der Titelrolle von Sophokles' "Ödipus" und als Kreon in "Antigone", beides eine Inszenierung von Michael Thalheimer. Außerdem spielt er den Dan in "Hautnah" in der Inszenierung von Christoph Mehler, den Hierlinger in "Geschichten aus dem Wiener Wald", Regie Günter Kremer, den Mercutio in "Romeo und Julia", Regie Bettina Bruinier, im Beatles-Abend "Das weisse Album". 2010 und 2011 ist er in weiteren Inszenierungen zu sehen, in "Minna von Barnhelm" Regie: Jorinde Dröse, "König Lear" Regie Günter Krämer, "Stella" Regie Andreas Kriegenburg, "Maria Stuart" Regie Michael Thalheimer, "Die Räuber" Regie Enrico Lübbe.

Wenn das Theater ihm Zeit läßt, dreht Marc Oliver Schulze auch gerne. So war er in Produktionen wie Herbert Achternbuschs Film "Stillstand, keine Jobs..." dabei, in "First Love" Regie Michel Bielawa, "Sommerwind" Regie Werner Siebert, in Folgen von "Medicopter" und "Bei aller Liebe", in Hochschulfilmen, in der Komödie "Ich schenk' dir einen Seitensprung" und in einer Gastrolle in der letzten Staffel der beliebten ZDF-Serie "Samt & Seide". Dann folgte "Liebe auf den zweiten Blick-Die Rosenkrieger-Ein neuer Fall" unter der Regie von Ulrich Stark und eine Folge von "München 7" bei Franz Xaver Bogner.
Er drehte einige Folgen der ZDF Krimi-Reihe "Der Alte, die Komödie "Die Copiloten" Regie Thomas Jauch und in Schweden den Fernsehfilm "Der Zauber von Sandbergen" Regie Karola Meeder. Außerdem war er in Matti Geschonnecks Zweiteiler "Entführt" zu sehen, in "Training für die Liebe" Regie Sybille Tafel, "Die geerbte Familie" Regie Christine Kabisch. 2011 drehte er eine Folge für "Soko Kitzbühel" Regie Martin Kinkel.

Darüber hinaus las er für den Hörverlag verschiedene Bücher, u.a. Allende's "Stadt der wilden Götter" und "Im Reich des goldenen Drachen".

Marc Oliver Schulze lebt in Frankfurt am Main.

Stand November 2011

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